AUF Entdeckungsreise

Auf den Radwegen saugt man nicht nur die Naturpracht des Landes im eigenen Rhythmus auf, sondern taucht auch ein in europäische Geschichte.

Es ist ein reizvolles Wechselspiel von sanften Hügeln und naturbelassenen Wäldern, von harmonischen Ortsbildern und prachtvollen Bauten, das sich entlang vieler österreichischer Flüsse entfaltet. Da gibt es viele Eindrücke, vor allem persönliche, die man im eigenen Tempo erleben kann. Speziell auf den zahlreichen ausgebauten Radwegen. 

Dabei erkundet man nicht nur bequem die inspirierende Landschaft, sondern taucht auch ein in (mittel-)europäische Geschichte, die vor allem an den Ufern der Donau geschrieben wurde, wo man den jahrhundertelangen Austausch der Völker und Kulturen, der entlang des zweitgrößten Flusses Europas stattgefunden hat, heute noch bestaunen, schmecken und fühlen kann.

Bestaunen, wenn man an den unzähligen Kulturschätzen vorbeikommt, die die einstigen Regenten Europas hinterlassen haben, etwa entlang der Straße der Könige und Kaiser, an der man zahlreiche Prachtbauten und Kunstschätze entdeckt.

Fühlen, wenn man die Schönheit urtümlicher Flusslandschaften aufsaugt wie die der wildromantischen Wachau mit ihren malerischen Weindörfern und Renaissancestädtchen, mittelalterlichen Burgen und Kirchen. Und zwischen all dem mäandert die Donau, die durch halb Europa bis ins Schwarze Meer fließt. 

In diesen prächtigen Landschaften bleibt man auch gerne einmal stehen, atmet tief durch und taucht ein in das erfrischende Flusswasser. Legt eine Rast ein auf einer Bank, blinzelt in die Sonne und genießt das Prickeln auf der Haut. Das also versteht man unter der „Leichtigkeit des Lebens“.

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Radtouren Österreich greift nach Sternen

Genussradeln entlang österreichischer Gewässer erhält ADFC-Bestnoten

Im wahrsten Sinne des Wortes „nach den Sternen gegriffen“ hat die Vermarktungsplattform „Radtouren in Österreich“. Der Zusammenschluss der österreichischen Top-Radfernwege unterwarf sich dem strengen Zertifizierungsprogramm des Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC). Fünf der getesteten Radtouren erhielten eine sehr gute 4-Sterne-Bewertung, der Neusiedler See Radweg schmückt sich gar mit 5 Sternen.

Die Vermarktungsplattform „Radtouren in Österreich“ repräsentiert die vierzehn Top-Radwege in Österreich. Diese überraschen oft mit grenzüberschreitenden Streckenabschnitten. Wie etwa die neue internationale Radroute „Eurovelo 9“ von der Ostsee an die Adria. Sie durchquert Österreich vom Weinviertel über Wien und die Wiener Alpen im Süden Niederösterreichs, bevor die Radler via Steiermark die slowenische Grenze erreichen.

Neben der Aufbereitung der Radwege für den internationalen Radgast, steht für den Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft, Philipp Außerweger, das Qualitätsmanagement im Mittelpunkt. „Um Radtourismus auf höchstem Niveau zu bieten, ist es unabdingbar die Beschaffenheit der Wege ebenso wie touristische Infrastruktur und Marketing einer laufenden Qualitätskontrolle zu unterziehen“. Weshalb „Radtouren in Österreich“ auch 2014 gezielt an der Qualifizierung der „Bed & Bike“ Beherbergungsbetriebe arbeitet.

Kontakt:

Radtouren in Österreich
c/o Oberösterreich Tourismus,
Freistädter Straße 119
4041 Linz
Tel.: +43 732 221022
Fax: +43 732 7277-701
E-Mail: info@radtouren.at,
www.radtouren.at

 

 

Radtouren Österreich: erfolgreicher Griff nach den Sternen

Genussradeln entlang österreichischer Gewässer erhält ADFC-Bestnoten

Im wahrsten Sinne des Wortes „nach den Sternen gegriffen“ hat die Vermarktungsplattform „Radtouren in Österreich“. Der Zusammenschluss der österreichischen Top-Radfernwege unterwarf sich dem strengen Zertifizierungsprogramm des Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC). Fünf der getesteten Radtouren erhielten eine sehr gute 4-Sterne-Bewertung, der Neusiedler See Radweg darf sich zukünftig sogar mit 5 Sternen schmücken. Trotz unterschiedlichster  Landschaftsformen haben die Ausgezeichneten ein gemeinsames Motto: Genussvolles Radeln entlang des Wassers.

100.000 Flusskilometer, vom reißenden Bach bis zum europäischen Strom und über 2.000  kristallklare, über 1 Hektar große Seen prägen die Alpenrepublik. Eingebettet zwischen dem  hochalpinen Bereich im Westen, dem voralpinen Hügelland im Süden und in der Mitte bis zur pannonischen Tiefebene im Osten, garantieren die Radwege entlang des Wassers zumeist gemütliche Touren in atemberaubenden Landschaftskulissen.

Die Vermarktungsplattform „Radtouren in Österreich“ repräsentiert die vierzehn Top-Radwege in Österreich. Diese überraschen oft mit grenzüberschreitenden  Streckenabschnitten und sind meist nach dem begleitenden Gewässer benannt. Teil des touristischen Marketings ist die nachhaltige Erlebnisinszenierung. Sinnvolle Radpausen an kulturellen Sehenswürdigkeiten, kurze Abstecher zu romantischen Naturerlebnissen, entspannende Kombinationsangebote mit Bahn und Schiff vervollständigen den Radgenuss am Fluss  und See. Nicht zu vergessen die vielen bekannten Schmankerln aus der österreichischen Küche, die die Touren erst so richtig genussvoll abrunden!

Neben der Aufbereitung der Radwege für den mittlerweile internationalen Radgast, steht für den Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft, Philipp Außerweger, das Qualitätsmanagement im Mittelpunkt. „Eine spektakuläre Landschaft reicht heute schon lange nicht mehr aus. Um Radtourismus auf höchstem Niveau zu bieten, ist es unabdingbar die Beschaffenheit der Wege ebenso wie die touristische Infrastruktur und das Marketing einer laufenden Qualitätskontrolle zu unterziehen“.

Bewertet wurden die ausgezeichneten Radwege natürlich nach den bewährten und hohen Kriterien des ADFC. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.  Die Verantwortlichen der jeweiligen Raddestination fühlen sich in ihrer Arbeit bestärkt:

DRAURADWEG– 4 ADFC Sterne, Roland Oberdorfer, Kärnten Werbung:
„Der Drauradweg besticht durch abwechslungsreiche Landschaft, trinkwasserreine, warme Badeseen in unmittelbarer Radwegnähe, zahlreiche Ausflugsziele und über 50 zertifizierte Drauradweg-Wirte. Der "R1" zählt zum rund 1.000 Kilometer umfassenden Netz überregionaler Kärntner Radwege und ist Teil des Alpe Adria Radweges.“ www.drauradweg.com

MURRADWEG– 4 ADFC Sterne, Günther Steininger, Steirische Tourismus GmbH:
„Ein Urlaub am Murradweg ist eine Reise durch die Genussregion Österreichs schlechthin. Im Norden verwöhnen Fisch und Steirerkas den Gaumen, im Süden begrüßt die Radler die kulinarische Dreifaltigkeit der Steiermark: Wein, Apfel, Kürbis.“ www.murradweg.com

NEUSIEDLER SEE RADWEG – 5 ADFC Sterne, Dietmar Keller, Neusiedler See Tourismus GmbH:
„Als erster und einziger Radweg Österreichs wurde der Neusiedler See Radweg mit 5 Sternen ausgezeichnet. Unser Weg punktet mit seiner flachen Streckenführung durch die UNESCO Welterberegion, die Anbindung an elf weitere Radwege und die Möglichkeit die Fahrradfähren über den See zu nutzen.“ www.neusiedlersee.com

TAUERNRADWEG– 4 ADFC Sterne, Georg Schrofner,  SalzburgerLand Tourismus:
„Mit 88 von 100 möglichen Punkten wurde eine sehr gute 4-Sterne Bewertung für den Tauernradweg erreicht. Die in den letzten Jahren neu errichtete Pinzgauer Lokalbahn, die die Radler umweltfreundlich zum Startort Krimml bringt, und die große Dichte an radfreundlichen Betrieben haben maßgeblich dazu beigetragen.“  www.tauernradweg.com

TRAISENTAL RADWEG– 4 ADFC Sterne, Andreas Purt, Mostviertel Tourismus GmbH:
„Der hohe Qualitätsanspruch von der Routenplanung, den baulichen Maßnahmen bis hin zur konsequenten Zusammenarbeit mit unseren Partnern auf Betriebs- und Gemeindeebene hat sich gelohnt.“ www.traisentalradweg.at

DONAURADWEG– 4 ADFC Sterne, Petra Riffert, Werbegemeinschaft Donau OÖ:
„Über 600.000 Radfahrer am Donauradweg im Jahr 2011 können nicht irren: der Donaurad-weg in Österreich gilt zweifellos als einer der beliebtesten Radwege Europas und hat sich jeden seiner vier Sterne, verliehen durch den ADFC, absolut verdient.“ www.donauradweg.at

Ansprechpartner: Mag. Philipp Ausserweger, MBA, Geschäftsführung Radtouren in Österreich, Freistädter Straße 119. A-4041 Linz, Tel: +43 732 7277-171, philipp.ausserweger@lto.at

 

 

MURRADWEG - Vom Nationalpark bis zum Thermenland

Von Bergriesen zu den heißen Quellen

Über 1600 Höhenmeter – meist bergab –, eine Landschaftsvielfalt, die Pedalritter Österreich im Konzentrat erleben lässt, Nationalpark und UNESCO Welterbestätten: Das alles garantiert der Murradweg auf seinen etwa 450 Kilometern vom salzburgischen Lungau bis nach Legrad in Kroatien. Dort wo die Mur ein kleiner, rauer Bach und die Strecke auch ein paar kleine Zwischenanstiege aufweist, im salzburgischen Lungau, beginnt einer der abwechslungsreichsten Radwege Österreichs. Er zeigt sich vorzugsweise von seiner grünen Seite und abwechslungsreich bunt in Sachen Lebensgefühl. Die herzliche steirische Gastlichkeit und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis sind entlang der Route immer wieder spürbar.

Sanfte Berge, Almen und Seen sind in der Ferienregion Lungau und im steirischen Norden die Wegbegleiter für unverfälschten Naturgenuss. Kleine historische Städte wie Tamsweg, Murau, Judenburg, Leoben oder die alte Handelsstadt Bruck an der Mur laden mit ihren gut erhaltenen Stadtkernen zwischendurch zu einem kultur-kulinarischen Stopp ein und beeindrucken als Gegenpole. Nördlich von Graz, rund um das romantisch gelegene Frohnleiten, erfreut die Wegführung mit Natureindrücken wie auch Ausflugszielen. Alte Bauernhöfe, Obstgärten und hohe Felswände sind nun die Wegbegleiter. Die Lurgrotte, die größte aktive Wasserhöhle Österreichs, und das Freilichtmuseum Stübing sind nur einige Höhepunkte.

Angekommen in Graz, Heimat zweier UNESCO Weltkulturerbestätten - Altstadt und Schloss Eggenberg – ist es ein Muss zum Uhrturm aufzusteigen und über die roten Dächer von Graz weit ins Land hineinzuschauen. Die Stadt bildet das lebendige Bindeglied zwischen dem gebirgigen Charme der Obersteiermark und dem mediterranen Flair des Südens. Romantische Weinberge, heiße Quellen, Kürbisfelder und Obstplantagen bestimmen ab Graz das südliche Landschaftsbild. Weinberge und Kürbiskernölmühlen rund um die bezaubernde Weinstadt Leibnitz dokumentieren, dass Wein und Kürbis nicht Lebensmittel, sondern in der Steiermark Genuss- und Kulturgut sind.

In Bad Radkersburg dienen die Thermalquellen der Parktherme als Entspannungsort. Nicht zu vergessen unter anderem die historische Altstadt mit ihren zahlreichen, harmonisch zusammenpassenden Baustilen und ein vielfältiges Radwegenetz zu Wein- und Kernölbauern. Die letzte Etappe, die jedoch aufgrund der Länge von knapp über 100 km auf zwei Tage aufgeteilt werden sollte, führt über die Staatsgrenzen nach Slowenien bis zur Murmündung bei Legrad in Kroatien. Zahlreiche Mühlen, die Thermenquellen von Radenci und spannende Geschichten rund um die Entwicklung der Region im Nordosten Sloweniens, im Vierländereck Österreich - Slowenien - Ungarn - Kroatien sind hier die Wegbegleiter, bis sich schlussendlich Mur und Drau vereinen.

TIPP: Sie zählt zu den schönsten Radveranstaltungen Österreichs, die Tour de Mur Klimaschutz Radtour von 30. Mai bis 1. Juni 2013. Details unter www.tour-de-mur.at

 
Informationen:

Steiermark Tourismus, www.steiermark.com, www.hiking-biking.com, Tel. +43(0)316 40030

SalzburgerLand Tourismus, www.salzburgerland.com, Tel. +43(0)662 668844



TRAISENTAL RADWEG - Von der Donau nach Mariazell

Pilgerreise auf zwei Rädern – von mild bis wild!

Eine der beliebtesten, aber auch ungewöhnlichsten Themen-Radrouten Österreichs  verbindet Traismauer an der Donau mit dem berühmten Wallfahrtsort Mariazell. Die romantische Traisen, ein Nebenfluss der Donau, begleitet den Weg. Exakt 111 Kilometer lang ist diese Pilgerreise auf zwei Rädern. Dreiviertel der Strecke – bis nach Kernhof an der Grenze zur Steiermark – sind zudem auch absolut familienfreundlich und für Kinder sehr gut geeignet.

Die Strecke besticht durch eine abwechslungsreiche Landschaft - von mild bis wild. Zu Beginn von der Donau weg dominieren  sanfte Hügel und die typischen Weinberge. Vorbei am majestätischen Stift Göttweig und dem Augustiner Chorherrenstift Herzogenburg geht es zunächst in die Landeshauptstadt. St. Pölten beeindruckt mit prachtvollen Barockhäusern, zartem Jugendstil und außergewöhnlichen Bauten moderner Architektur. Idealer Rast- und Entspannungsplatz: das Bade- und Freizeitspaß „Seenerlebnis“, das mitten in St. Pölten aber auch direkt am Radweg liegt.

Die Keramikstadt Wilhelmsburg, das Zisterzienserstift Lilienfeld und das Jugendstil-Waldkirchlein in St. Aegyd laden jeweils zu einer Pause für Radler und Drahtesel ein, bevor es hinauf in die imposante Bergwelt der Mostviertler Alpen geht. Krönendes Ziel dieser einzigartigen Pilgerradltour ist natürlich die Basilika Mariazell – in Österreich einer der beliebtesten Wallfahrtsorte überhaupt.

Die bezaubernde Mariazellerbahn, die Traisentalbahn und der Radtramper-Bus bieten streckenweise, attraktive Alternativen zu vielleicht anstrengenderen Abschnitten. Die kostenlose Karte „Ausflüge rund ums Traisental“, informiert über den Streckenverlauf, Sehenswertes und radfreundliche Gastgeber.


Information:

Mostviertel Tourismus, www.traisentalradweg.at, Tel. +43(0)7416 52191, office@most4tel.at

 

 

TAUERNRADWEG - Variantenreich aus dem Nationalpark Hohe Tauern

Gefesselt von den Tauern und den Wasserfällen

Faszinierender kann ein Tourbeginn mit dem Rad wohl nicht sein: mit den Krimmler Wasserfällen – den höchsten Mitteleuropas – präsentiert sich ein fesselndes Naturschauspiel zum Start des Tauernradwegs. Tosend in die Tiefe stürzendes Wasser, dessen Sprühregen den Radfahrern eine wohltuende Abkühlung beschert. Entlang der Flüsse Salzach und Saalach und in der steten Bergkulisse der Tauern, bietet diese Route eine bemerkenswerte Anzahl an herausragenden Naturszenarien und kulturellen Höhepunkten zwischen Salzburg und Oberösterreich.

Am Rande des Nationalparks Hohe Tauern und vor herrlicher Bergkulisse geht es der Salzach entlang. Highlights gleich zu Beginn: das Nationalparkzentrum in Mittersill und das neue Tauern Spa in Kaprun. Die Stauseen Glockner-Kaprun und der Großglockner selbst bieten sich als attraktive Abstecher an. Gemütlicher geht es weiter zu den Stauseen der Pongauer Salzachkraftwerke, hier lohnen Abstecher durch die wildromantische Liechtensteinklamm und zur Eisriesenwelt, der größten erschlossenen Eishöhle der Welt. Die Burg Hohenwerfen sollte man ebenfalls nicht versäumen! Vorbei am romantischen Gollinger Wasserfall geht es in die alte Kelten- und Salinenstadt Hallein. Ein Besuch im Salzbergwerk und die Fahrt mit der Rutsche sind Pflicht!

Schon von weitem erkennt man dann die Festung Hohensalzburg. Sie überragt die Salzburger Altstadt mit ihren großen Plätzen und verwinkelten Gassen. Den schönsten Blick haben die Radler direkt vom Radweg entlang der Salzach. Das können auch jene genießen, die die Variante durch das Saalachtal wählen. Über den zur Gänze neu errichteten Radweg zwischen Saalfelden und Lofer erreicht man schließlich beim Schloss Leopoldskron die Mozartstadt.

Weiter im Norden führt der Tauernradweg durch die ruhigen Salzach- und Inn-Auen nach Oberösterreich. An deren Ufern liegen der alte Schiffermarkt Oberndorf, das gotische Braunau, das 1.000- jährige Obernberg, das Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg, die Barockstadt Schärding mit seiner berühmten Silberzeile, die Burg Wernstein und – am Ziel – die „Drei-Flüsse-Stadt“ Passau.

Tipp: Tauernradwegrunde

Zusehends gefragter wird dieser Klassiker als 270 km lange, grenzüberschreitende Rundstrecke. Der Ausgangspunkt ist beliebig wählbar. Startet man in der Mozartstadt Salzburg, wird über Bad Reichenhall und Lofer nach Zell am See geradelt. In Zell am See bringt die neue Pinzgauer Lokalbahn den Radwanderer nach Krimml. Die Besichtigung der eindrucksvollen Wasserfälle ist Pflicht, ehe man entlang der Salzach zurück nach Salzburg radelt.


Informationen:

SalzburgerLand Tourismus, www.salzburgerland.com, +43(0)662 668844

Oberöstereich Tourismus, www.oberoesterreich.at, +43(0)732 221011

 

 

SALZKAMMERGUTRADWEG - gemütlich von See zu See

Malerische Szenerie und historische Spuren

Mehr als 70 kristallklare Seen mit Trinkwasserqualität, dazu die malerischen Berggipfel der nördlichen Kalkalpen als malerische Kulisse; geschichtsträchtige Plätze aus der Habsburger Monarchie und die bekannten kulinarischen Besonderheiten als romantisch-herzhafte Beilage: Der doch noch sehr junge Salzkammergut-Radweg führt sozusagen auf den Spuren der Kaiserfamilie durch eine der schönsten Landschaften der Alpenrepublik. Auf zumeist gemütlichen und asphaltierten Radwanderwegen, geht es durch die malerische Szenerie der Bundesländer Oberösterreich, Salzburg und Steiermark, die schon Künstler wie Gustav Klimt zum Schwärmen brachte. Über 350 Kilometer Erlebniswege und insgesamt 1850 Meter Höhenunterschied erwarten die begeisterten Radler. Strecken lassen sich allerdings individuell auch abkürzen – etwa mit einem romantischen Schiff oder der ehemaligen „Kronprinz-Rudolf-Bahn“…

Idealer Ausgangspunkt für diese erlebnisreiche Velotour ist die Mozart- und Festspielstadt Salzburg. Auf den Spuren des genialen Komponisten und Musikers geht die Strecke auf einer historischen Route ins malerische St. Gilgen und – vielleicht mit dem Schiff - nach St. Wolfgang am Wolfgangsee. Eine Einkehr im vielbesungenen „Weißen Rössl“ sollte jedenfalls eingeplant werden. Nur wenige Kilometer flacher Strecke entfernt ist das Kaiserstädtchen Bad Ischl. Mit seinen vielen netten Hotels, der Salzkammergut-Therme, der k.u.k. Hofkonditorei Zauner und natürlich der in Form eines E (für Elisabeth) gebauten Kaiservilla, ist der ehemals royale Sommerfrischeort sicher das Zentrum dieser Tour.

Ein weiteres Muss auf der Strecke: Die südlich gelegene UNESCO Welterberegion rund um den Hallstättersee. Für Hallstatt mit dem ältesten Salzbergwerk der Welt und seinem ebenso kuriosen wie weltberühmten „Beinhaus“, aber auch für die Höhlen- und Gipfelwelt in Obertraun sollte unbedingt Zeit eingeplant werden. Die Strecke nach Bad Aussee – ob mit der Bahn oder im Sattel – ist dazu noch ein besonderer Augenschmaus. Das steirische Salzkammergut ist mit seiner Tradition und seiner weltberühmten Lebzelterei ein echter Höhepunkt im „Tourkalender“.

Es fällt schwer, aus den weiteren Höhepunkten die genussvollsten herauszustreichen. Ganz sicher sind die kleine historischen Stadt Gmunden und der Traunsee einen längeren Aufenthalt wert. Alleine eine Fahrt mit der historischen Gisela, dem ältesten kohlebefeuerten Raddampfer der Welt, aber auch die Keramik-Museen sind einen Aufenthalt wert. Es folgen Attersee, Mondsee, der Irrsee und die Gewässer des Salzburger Seenlandes, bevor es wieder zurück zum Ausgangspunkt Salzburg geht. Wer diese Runde durch eine der bekanntesten und historischsten Tourismus-Destinationen Österreich wählt, ist eines ganz sicher: Der Natur und der Kultur hautnah auf der Spur!

Informationen:

Oberösterreich Tourismus, www.oberoesterreich.at, Tel. +43/732/22 10 22

SalzburgerLand Tourismus, www.salzburgerland.com, Tel. +43/662/668844

Steiermark Tourismus, www.steiermark.com, Tel. +43/316/40030

 

 

RÖMERRADWEG - Auf dem Drahtesel in die Römerzeit

Bayerisch-österreichisches „Geschichts-Radeln“

Zwar haben Bayern und das oberösterreichische Innviertel eine viel intensivere und vor allem „jüngere, frischere“ Beziehung. Doch was das Themenradeln betrifft, haben sich die beiden Landstriche ihrer gemeinsamen Vergangenheit zur Zeit von Julius Cäsar erinnert. Und so sind die Römerhelm-Schilder entlang der Strecke markante Wegweiser und deuten bereits auf den geschichtlichen Hintergrund dieses familienfreundlichen Radweges hin. Vorbei an vielen Fundstellen sowie interessanten Informationstafeln über das Leben in der Römerzeit, führt die Strecke von Passau aus über den Attersee und Wels bis nach Enns an die Donau.

Beginnen wir aber gemach in der romantischen Dreiflüssestadt Passau, wo Inn und Ilz die Donau „küssen“. Flussaufwärts geht‘s, an der bayerischen Seite des Inns bis zum Kraftwerk Ering/Frauenstein. Dazwischen kann die niederbayerische Thermenregion rund um das Staatsbad Bad Füssing das ein oder andere Highlight bieten. Wer genug Zeit eingeplant hat, sollte jedenfalls die eingepackte Badehose auch nutzen! Hinter der Grenze, im oberösterreichischen Innviertel lohnt sich dann ein Besuch im Römererlebnismuseums "Ochzethaus" in Altheim.

Um unterwegs auch weiterhin auf die Gesundheit zu achten, laden zwei Kneippstellen im Anschluss zur Abkühlung und Belebung ein und bei Kirchheim sollte Zeit für Informationen auf dem Lehrpfad von Hildegard von Bingen sein. Und die Route über Aspach bietet ebenfalls „Gesundheit pur“: Das Kneipp-Traditionshaus der Marienschwestern ist bekannt für seine Gastfreundlichkeit. Die weitere Route führt durch die sanfte Hügelwelt des Alpenvorlandes über Waldzell nach Vöcklabruck. Dazwischen  lohnt ein Abstecher zum größten ganz zu Österreich gehörenden See, dem Attersee. Über Vöcklabruck wird dann jedenfalls das berühmte Benediktinerstift Lambach angesteuert.

Es folgt die kleine historische Stadt Wels mit wunderschöner Innenstadt zum Shoppen. Zur Zeit der Römer war diese Stadt unter dem Namen Ovilava die zentrale Zivilstadt auf dem Gebiet des heutigen Oberösterreich. Entlang der Traun über Nettingsdorf und St. Florian fällt die Zielflagge schließlich in Enns, der ältesten Stadt Österreichs. Auch hier, am Ort des einstigen Legionslagers Lauriacum, haben die Römer natürlich massiv ihre Spuren hinterlassen.

TIPP: Auf dem Donauradweg oder per Bahn und/oder Schiff wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Passau


Informationen:

Oberösterreich Tourismus, www.oberoesterreich.at, Tel. +43(0)732/22 10 22, info@oberoesterreich.at

 

 

NEUSIEDLER SEE RADWEG - 5-Sterne für den besten in Österreich

Zweiländer-Radeltour mit viel Sonne drin

121,5 Kilometer in zwei Ländern, voller Sonne und einzigartiger Naturerlebnisse dazu 5 Sterne vom ADFC, die höchste Auszeichnung des wichtigsten Radfahrerclub Europas: Das sind nur einige vielsagende Zahlen. Zwischen den Zeilen allerdings liegt hier die Wahrheit: Die beste Radtour Österreichs führt rund um den einzigen Steppensee der Alpenrepublik. Entlang des Schilfgürtels, vorbei an Weingärten, Feuchtwiesen und Salzlacken führt diese ausgesprochen familienfreundliche  Route durch die UNESCO Welterberegion Neusiedler See. Auch wenn manchmal zur pannonischen Sonne der von Seglern und Surfern heiß geliebte Wind weht: Mit den Schifffahrtslinien lassen sich Strecken auch ausgesprochen nett abkürzen. Und natürlich spielen die burgenländischen Reben und die bekannt qualitätsvollen Weine eine mehr als gewichtige Nebenrolle.

Doch wie umkurvt man diesen romantischen See am besten auf zwei Rädern? Von Neusiedl am See im Norden geht es über Weiden zur Ostseite des Sees und durch den Nationalpark Neusiedler See Seewinkel: vorbei an Mangalizaschweinen und Wildpferden in Podersdorf am See, weißen Eseln beim Nationalparkzentrum in Illmitz und Graurindern in Apetlon. Der sogenannte „Seewinkel“ besticht durch die endlose Weite und Offenheit der Landschaft und seiner einzigartigen Flora, Fauna und Vogelwelt. Vom schrankenlosen Grenzübergang nach Ungarn in Pamhagen führt die Strecke über Fertöd mit seinem romantischen Schloss, Hidegség und Balf nach Fertörákos, wo wieder österreichisches Staatsgebiet befahren wird.

Die Westseite des Sees wartet mit kulturellen und kulinarischen Überraschungen auf: Der Seefestspielort Mörbisch etwa mit seinen Hofgassen oder die kleine historische Stadt Rust - auch als begehrter Fernseh-Drehort bekannt. Es folgt die älteste Rotweingemeinde Österreichs, Oggau sowie Donnerskirchen, wo die Bergkirche sich an die Hänge des Leithagebirges schmiegt. In Purbach, Breitenbrunn und Winden laden gut erhaltene Kellergassen ein, die zumeist auch heute noch genutzt werden. Zurück geht‘s in die Bezirkshauptstadt Neusiedl am See. Dort schließt sich der Kreis dieses kulinarisch ebenso interessanten wie landschaftlich reizvollen Radweges.

Bemerkenswert übrigens die Designrastplätze für Radler, die etwa mit stylischen Windsegeln bzw. Schilfkuppeln Schatten und Schutz vor dem Wind bieten. Viele Aussichtstürme ermöglichen einen phänomenalen Blick über den See bis in die ungarische Tiefebene hinein. Abkürzungsmöglichkeiten bestehen wie erwähnt durch die Fahrradfähren zwischen Illmitz und Mörbisch, die in den Sommermonaten stündlich in beide Richtungen verkehren. So lässt sich das Radfahren auf dem Rundkurs gleich mit einer Schifffahrt auf dem pannonischen Steppensee verbinden.

TIPP: Mit der Neusiedler See Card (für Nächtigungsgäste in über 730 Partnerbetrieben kostenlos!) gibt es von Anfang April bis Ende Oktober unter anderem freien Eintritt in See-, Frei- und Hallenbäder, Museen, Erlebniswelten und Gratisfahrt mit dem regionalen öffentlichen Verkehr.


Informationen:

Neusiedler See Tourismus GmbH, www.neusiedlersee.com, Tel. +43(0)2167 8600     

 

 

INNRADWEG - quer durch die Alpen

Dreitausender im Blick, eben der Weg!

Unglaubliche 517 Kilometer quer durch die Alpen und trotzdem insgesamt nur 1.500 Meter Höhenunterschied: Der Innradweg von der Schweiz über Österreich bis nach Deutschland ist in nahezu all seinen Abschnitten durchaus familientauglich. Gibt es nämlich vom Ursprung des Flusses am Maloja-Pass durchwegs leichtes Gefälle, verläuft die Route ab Tirol größtenteils eben und uferbegleitend bis zur Mündung in die Donau in Passau. Unzählige Anschlüsse zu weiteren Radrouten im Engadin, in Tirol, Bayern und Oberösterreich, machen den Innradweg zusätzlich attraktiv. Es wartet eine abwechslungsreiche Radreise von den Gipfeln der Alpen ins Hügelland Bayerns bis zu den Aulandschaften Oberösterreichs.

Die steil aufragenden Dreitausender und die weiten Hochebenen des Engadin sowie Tourismuszentren wie St. Moritz, Pontresina oder Scuol bilden den Auftakt zu einem ganz besonderen Raderlebnis. Bei Finstermünz rollen die Radler bereits auf österreichischen Boden, in die Alpenperle Tirol. Entlang des Flusses und durch die Gebirgskulisse des Oberlandes geht es teils an ausgesprochen romantischen Flussuferplätzen vorbei über Landeck, Imst und Roppen nach Innsbruck. Die Landeshauptstadt verbindet in faszinierender Weise Tradition und Moderne.

Hinter Innsbruck  reihen sich wie eine Perlenkette sehenswerte Städte und Orte am Radweg: Stans, die Silberstadt Schwaz, Brixlegg und Kramsach. Die landschaftlich so abwechslungsreiche Route führt nach Wörgl und Kirchbichl, in die Festungsstadt Kufstein und schließlich zum bayerischen Inn-Abschnitt. Bei Brannenburg lohnt jedenfalls ein Ausflug mit der ältesten Zahnradbahn Europas - auf den Wendelstein. In die nunmehr sanfte Hügellandschaft betten sich idyllisch das historische Rosenheim und Wasserburg sowie der weltberühmte Wallfahrtsort Altötting und Burghausen.

Nach der Mündung der Salzach in den Inn beginnt der oberösterreichische Abschnitt der Route und kurz nach Braunau  das „Europareservat Unterer Inn“. 55 Kilometer lang erstreckt sich das Naturschutzgebiet flussabwärts, mit zahlreichen Inseln, Au-Vegetation und über 300 Vogelarten. Über Obernberg, dem Augustiner Chorherrenstift Reichersberg – übrigens mit einer hervorragenden Vinothek ausgestattet - und dem malerischen Städtchen Schärding mit seiner weltberühmten Silberzeile, gelangt man schließlich zum Endpunkt der Tour, in die Dreiflüssestadt Passau.


Informationen:

Oberösterreich Tourismus Information: www.oberoesterreich.at, +43(0)732 221022, info@oberoesterreich.at

Tourismusgemeinschaft Inn-Salzach: www.innregionen.com, +49(0)8671 506228

 

 

GRENZLANDRADWEG - naturintensive und sportliche Kilometer

Anstrengend, romantisch und merk-würdig

Die eher sportliche, insgesamt 188 Kilometer lange Route führt entlang der bayerischen und südböhmischen Grenze durch die geheimnisvolle und mystische Granitlandschaft des Mühlviertels. Geprägt ist diese naturintensive Tour von sanften Hügeln und dichten Wäldern. Ein wenig Kondition sollte man für diese durchaus auch romantische Strecke schon mitbringen. Dann allerdings wird man mit fantastischen Ausblicken und Eindrücken belohnt.

Der Beginn kann es schon in sich haben: Nach dem ersten Anstieg, von Kramesau aus dem Donautal hinauf bis Neustift, folgt aber schon der volle Genuss einer sanften Hügel- und Tälerlandschaft. In den Höhen des Böhmerwaldes wartet etwas später ein besonderes Juwel des Mühlviertels: das Prämonstratenser Chorherrenstift Schlägl mit Österreichs einziger Stiftsbrauerei. Eine ausgiebige Pause oder eben die erste Nächtigung rund um Aigen-Schlägl mit ausgezeichneten Hotelbetrieben sei angeraten.

Atemberaubend ist die herrliche Fernsicht dann am nächsten Tag von der Aussichtswarte „Moldaublick“ zum berühmten Stausee. Im nicht weit entfernten kleinen Museums- und Weberdorf Haslach zeigen Mechanische Klangfabrik, Kaufmanns-, Weberei- und Heimatmuseum im alten Wehrturm besondere Ausstellungsstücke aus vergangenen Tagen.

Entlang der Grenze, Richtung Osten, führt die Route direkt nach Bad Leonfelden. Der Kurort mit seinen ausgezeichneten Hotels lädt 2013 mit neu renovierter Bürgerspitalkirche und Schulmuseum zum Besuch der oberösterreichischen Landesausstellung „Alte Spuren – Neue Wege“ ein. Im Museumsdorf Windhaag bei Freistadt wirkte der berühmte österreichische Komponist Anton Bruckner einst als Schulmeister. Daran erinnert das Brucknerstüberl im Alten Schulhaus.

Der Ort Sandl wiederum präsentiert sich als Zentrum bäuerlicher Hinterglasmalerei. Die „Sandler Bilder“ werden auch heute noch nach einfachen christlichen Motiven gemalt und sind in aller Welt berühmt und begehrt. Über die Hochlandschaft und das Tanner Moor geht es abschließend zur Landesgrenze nach Niederösterreich mit dem Endpunkt Neustift.


Informationen:

Oberösterreich Tourismus Information: www.oberoesterreich.at, +43(0)732 221022, info@oberoesterreich.at

 

 

ENTDECKERTOUR an Donau und Neusiedler See - Von Nationalpark zu Nationalpark

Wein, Wasser und ein wenig Wind

Wein, Wasser und ein wenig Wind – so kurz wie knapp und eindeutig könnte man die romantische Entdecker Radtour, die von den duftenden Weingärten entlang der Donau zu den schilfumrahmten Ufern des Neusiedler Sees führt, umschrieben werden. Sie verbindet den beliebten Donauradweg mit dem weitläufigen, sonnenverwöhnten Radnetz des Neusiedler See. Allerdings: Mit „kurz und knapp“ würde man dieser erlebnisreichen Strecke wohl keineswegs gerecht werden. Denn die ebene, rund 97 Kilometer lange Tour, die für sportliche Pedalritter durchaus in einen Tag, für Genießer auch in drei erlebnisreichen Tagen zu bewältigen ist, ist an Weit-, Ein- und Ausblicken nur so verwöhnt von der Natur. Schließlich verbindet die Entdeckertour nicht nur zwei Gewässer, sondern auch zwei österreichische Nationalparke in 100 Prozent ökologischer Weise…

Auf dem Landstrich zwischen Europas zweitgrößten Fluss, der Donau und Mitteleuropas westlichsten Steppensee, dem Neusiedler See, gilt es wahrlich viel zu entdecken. Römisches Leben und römische Geschichte erlebt man etwa im Archäologischen Park Carnuntum bei Petronell. Über einen der vielen Verbindungsradwege lohnt sich ein Abstecher zu den Marchfeldschlössern, die einst Maria Theresia als Jagd- und Sommerresidenz dienten. Überhaupt: An historischen Juwelen mangelt es nicht, wie die zahlreichen Burgen und die mittelalterlichen Städte Bruck an der Leitha oder Hainburg an der Donau beweisen.

Und wie bereits erwähnt: Naturliebhaber kommen natürlich ebenso voll auf ihre Kosten; ob in der größten zusammenhängenden Aulandschaft Mitteleuropas, dem Nationalpark Donau-Auen oder an den unberührten Schilfgürteln des Nationalparks Neusiedler See-Seewinkel mit seiner unbeschreiblichen Vogelwelt, Fauna und Flora. Darüber hinaus ist die Region Neusiedler See von der UNESCO als Welterbe „geadelt“.

Entlang der gemütlichen Strecke laden landestypische Vinotheken, urige Buschenschenken und bezaubernde Keller zum Degustieren der berühmten Weine aus den Weinbaugebieten Carnuntum und Neusiedler See ein. Entlang des Weges warten zudem zahlreiche Einkehrmöglichkeiten etwa mit typischen pannonischen Köstlichkeiten auf.

Um die Tour schon von der Anreise weg nicht nur gemütlich, sondern eben auch wirklich ökologisch  zu gestalten, bieten sich die Anbindungen per Bahn zu den drei Teilstrecken an. Die einzelnen Touren verlaufen von Neusiedl am See nach Bruck an der Leitha (ca. drei Stunden), von Petronell nach Kittsee (ca. zwei Stunden) und von Neusiedl nach Kittsee (ca. drei Stunden). Die Ausgangs- und Endpunkte sind jeweils an das öffentliche Netz angebunden.

 
Informationen:

Donau Niederösterreich Tourismus GmbH., www.donau.com, Tel. +43(0)2163 3555-10

Neusiedler See Tourismus GmbH, www.neusiedlersee.com, Tel. +43(0)2167 8

 

 

Ennsradweg - Wochentour mit Nationalpark-Erlebnissen

Romantische Täler, rauschende Wildbäche

Die hügelige Tour präsentiert sich als interessante Herausforderung  zwischen beeindruckenden Bergkulissen, wildromantischen Tälern und  tosenden Gewässern. Als Geheimtipp für Naturbegeisterte,  führt die Route durch die Bundesländer Salzburg, Steiermark und Oberösterreich. Die jüngste der großen österreichischen Flusswanderrouten zählt sicher zu den landschaftlich schönsten Radstrecken im Alpenraum. Imposante Bergpersönlichkeiten wie der Dachstein, romantische Täler, rauschende Wildbäche, verträumte Dörfer und historische Städte wie Radstadt, Schladming oder Steyr, sind die Wegbegleiter durch die einzigartige Naturkulisse zwischen Niederen Tauern, Salzkammergut, Gesäuse und Reichraminger Hintergebirge. Ist es im ersten Streckenabschnitt die hochalpine Bergwelt, richtet sich das Hauptaugenmerk im zweiten Teil auf die immer ruhiger werdende Enns. Sportlichen Bikern bietet sich eine Vielzahl attraktiver Abstecher in die malerischen Seitentäler.

Der Ennsradweg nimmt seinen Anfang in 1.026 Metern Seehöhe im salzburgischen Flachauwinkl am Fuße der Niederen Tauern. Die eindrucksvolle Bergwelt und die in ihren Anfängen noch ruhig fließende Enns bestimmen die ersten Etappen. Als besonders reizvoll erweist sich in Folge der Kontrast zwischen dem rauen, hellen Dachsteinmassiv zur Linken und dem dunkeln, kristallinen Gestein der Niederen Tauern zur Rechten. Vorbei am imposanten Grimming führt die Route über das romantische Schloss Trautenfels zum Benediktinerstift Admont. Begeisternd: die größte Klosterbibliothek der Welt am Eingang zum Nationalpark Gesäuse.

Im Gesäuse, dem spektakulärsten Abschnitt der Enns, bahnt sich der Fluss tosend seinen Weg durch den Nationalpark. Die landschaftlich besonders attraktive Alternativroute führt über den Buchauer Sattel und durch das weniger schroffe dafür umso waldreichere und wildromantische Reichraminger Hintergebirge – mitten im Nationalpark Kalkalpen. In St. Gallen sollte man in jedem Fall den Besuch des Wasserspielparks einplanen. Zwischen Altenmarkt und Großraming lockt ein Abstecher ins Herzstück des Nationalparks. Eine verkehrsarme, landschaftlich äußerst reizvolle Route. Zwischen der 1000-jährigen Romantikstadt Steyr und der ältesten Stadt Österreichs, Enns, bildet der hier gemächlich und breit dahin fließende Fluss teilweise die Grenze zwischen Ober- und Niederösterreich.

Entlang der Route sorgen gemütliche, ausgewählte und zertifizierte Privatquartiere, Pensionen, Gasthöfe und Hotels mit radlergerechter Ernährung und landestypischen Schmankerln für das leibliche Wohl. Die verschließbaren Rad-Garagen sind ebenso eine Selbstverständlichkeit wie die vielen sehens- und erlebenswerten Geheimtipps und die herzliche Gastfreundschaft. Ideale Anknüpfungspunkte bietet der Ennsradweg zum Donauradweg, dem bekanntesten Radweg Europas, oder zum Murradweg, der bis nach Bad Radkersburg ins Steirische Thermenland führt.


Informationen:

Oberösterreich Tourismus Information: www.oberoesterreich.at, +43(0)732 221022, info@oberoesterreich.at

Steiermark Tourismus: www.steiermark.com, +43(0)316 4003, info@steiermark.com

SalzburgerLand Tourismus: www.salzburgerland.com, +43(0)662 668844; info@salzburgerland.com

 

 

DRAURADWEG - Von den Dolomiten zu den warmen Seen

Markante Gipfel und malerische Dörfer

366 Kilometer voller markanter Gipfel und eindrucksvoller Städte, voller Kultur und kulinarischer Höhepunkte, voller Ferienspaß und malerischer Dörfer: Das ist die gemütliche Tour entlang der Drau. Dazu noch die warmen, trinkwasserklaren Badeseen Kärntens und die südliche Lebenslust.

Der Startpunkt ist in Sillian, nur wenige Kilometer vom Ursprung der Drau entfernt. Bereits die erste Etappe durch Osttirol begeistert  mit atemberaubenden Landschaften. Die Route führt durch das Hochpustertal in Richtung Lienz. Flussabwärts gelangt man auch über bequeme Steige zu den Urgewalten des Wassers in der Galitzenklamm. Nach einem Abstecher auf den belebten Hauptplatz der Dolomitenstadt Lienz verabschiedet sich der Radler bei Nikolsdorf von den Lienzer Dolomiten und steuert dem weiten Drautal in Kärnten entgegen.

In Oberdrauburg oder Dellach sollte den Rädern jedenfalls eine Pause gegönnt werden, um an einer Plättenfahrt zur Drauoase teilzunehmen. Nach der Sachsenburger Klause öffnet sich das Drautal hin zum idyllischen Städtchen Spittal. Auf Schloss Porcia, einem der schönsten Renaissancebauten Kärntens, finden jeden Sommer Komödienspiele statt. Der Drauradweg führt nun am Schloss Paternion vorbei nach Villach. Empfehlenswert wären etwa Abstecher zum Faaker See, zum Wörthersee auf den Karnischen Radweg im Gailtal oder eine romantische Schifffahrt auf der Drau.

Weiter entlang des Flusses geht es nun ins Rosental. Neben einem Ausflug in die nahe gelegene Tscheppaschlucht lohnt sich hier auch ein Besuch der Centris Erlebnisrast mit Wasserspielplatz und Rekreationspfad. Ausgiebig gerastet werden kann auch in Ferlach. Etwa auf einer wunderbaren Sitzterrasse, gebettet in entspannende Hängematten und Liegestühle während sich zwischenzeitlich die Kinder am Spielplatz mit Doppelturmanlage und Kletterwand austoben. Auch Gallizien steht ganz im Zeichen des Abenteuers. Der Adventure Park bietet neben Barfußpfaden, Naturerlebniswegen und Wasserspielplätzen auch Grill- und Räucherstellen an. In Stein führt eine beliebte Ausflugsroute an den Klopeiner See.

Die Radler passieren später das Vogelparadies Neudenstein, bevor sie an den großen Stausee in Völkermarkt gelangen. Zum Abschluss geht’s durch das Jauntal ans Ziel in Lavamünd. Hier laden die Südkärntner Themen-Radwege zu weiteren Entdeckungsreisen ein. Der krönende Schlusspunkt könnte aber auch mit einer Anschlusstour nach Marburg gesetzt werden – ein lohnendes Zusatzprogramm.


Information:

Kärnten Werbung, www.kaernten.at, Tel. +43(0)463 3000, info@kaernten.at

Osttirol Werbung, www.osttirol.com, Tel.+43(0)50 212212, info@osttirol.com

 

 

DONAURADWEG - Gemütlich immer bergab

Der Vater aller touristischen Radwege

Er kann wohl mit Fug und Recht „der Vater aller touristisch genutzten Radwege“ – zumindest in Österreich – genannt werden. Der Donauradweg, Ende der 1980er Jahre von Radlern und findigen Unternehmern mit Pioniergeist wild „beradelt“ ist jetzt das wohl bekannteste Aushängeschild aller Radtouren in Mitteleuropa. Waren es damals die ehemaligen Treppelwege, die – noch ohne offizielle Genehmigung – befahren wurden, sowie oftmals Bundesstraßen und lange Schiebe-Abschnitte, die bewältigt werden mussten, so sind die 434 Kilometer heute links und rechts des großen europäischen Flusses zu 90 % verkehrsfrei. Und: Es geht zumeist Kräfte schonend bergab! Von etwa 300 Höhenmetern in Passau bis ins ca. 150 Meter hoch gelegene Bratislava. Über 95 Prozent der Donauradler befahren die Strecke entsprechend dem Flussverlauf. Da bleibt viel Energie, die Natur zu genießen, aber auch für Abstecher in die reizvollen Täler und Orte am Strom. Und einer Familien-Tour mit den radelnden Kindern steht bei diesen Voraussetzungen auch nichts im Wege.

Apropos Natur: Derlei Höhepunkte warten einige auf die eifrigen Pedalisten. Die Schlögener Schlinge etwa, wo die Donau gleich zweimal die Richtung wechselt und somit den einzigen Flussmäander Mitteleuropas bildet. Ein herrlicher Blick bietet sich darauf vom neu inszenierten Aussichtspunkt hoch oben im Wald. Vorher war natürlich schon ein Besuch im einzigen Trappistenkloster Österreichs, in Engelhartszell, auf dem Programm. Östlich von Aschach ändert das Tal seinen Charakter, die Ufer werden flacher, die Räder rollen auf den charakteristischen Treppelwegen ruhig dahin. Vorbei am Stift Wilhering geht’s in die oftmals unterschätzte oberösterreichische Landeshauptstadt Linz. Die Kulturhauptstadt 2009 lädt mit ihrer spannenden Kombination aus Tradition und Moderne zur Entdeckung ein.

Enns, die älteste Stadt Österreichs und das barocke Stift St. Florian warten noch ein, bevor man in die fruchtbaren Ebenen des Machlandes hineinsteuert und über den Strudengau und das goldene Städtchen Grein in den Nibelungengau und somit in den niederösterreichischen Abschnitt des Donauradwegs kommt. Die Wallfahrtskirche Maria Taferl, das majestätische Stift Melk sowie die gesamte Wachau – von der UNESCO als Welterbe geadelt – sind weitere Höhepunkte. Zeit nehmen sollte man sich jedenfalls für Dürnstein, wo einst Richard Löwenherz einige Zeit verbringen musste! Über die Römerstadt Traismauer, das Weinbaugebiet Wagram und das malerische Klosterneuburg führt der Radweg in die Bundeshauptstadt Wien. Ein Tag in der ewig jungen Stadt ist zwar Pflicht, aber viel zu wenig, um all die Sehenswürdigkeiten der Donaumetropole zu besichtigen.

Auf dem Weg nach Bratislava durchqueren die eifrigen Pedalisten noch den Nationalpark Donau-Auen. Es ist eine der letzten unverbauten, großen Flussauen Europas und erstreckt sich hier bis an die östliche Grenze der Alpenrepublik und bis hin zum Grenzübergang in die Slowakei.


Informationen:

Oberösterreich Tourismus, www.oberoesterreich.at, Tel. +43(0)732/22 10 22

Donau Niederösterreich, www.donau.com, Tel. +43(0)2713 3006060

 

 

ALPE ADRIA RADWEG - Alpenüberquerung ohne große Steigungen

Sehnsuchtssuche: Salzburg - Grado auf zwei Rädern

Auf 410 Kilometern durch das Salzburger Land, Kärnten und Friaul-Julisch-Venetien. Und das mit dem Fahrrad? Sicher etwas für Profiradler! Weit gefehlt. Denn der Höhenunterschied zwischen Salzburg und dem höchsten Punkt der Tour, Mallnitz (1.191 m), beträgt nur 760 Höhenmeter. Also durchaus auch etwas für den Durchschnittsportler. Wobei: Es gibt einen verkehrstechnischen Trick. Elf Minuten Fahrt mit dem Zug durch die Tauernschleuse von Böckstein nach Mallnitz! Ab hier geht es fast nur noch bergab bis zum Adriatischen Meer!

Seit jeher üben die Alpen eine unvergleichliche Faszination auf den Menschen aus. Waren sie Jahrhunderte lang oft schauriger Ort von Gefahren und Legenden, lieben Wanderer und Radfahrer den mächtigen Gebirgszug als Sehnsuchtsort voll Magie und Schönheit. Neue Abschnitte auf alten Pfaden: Der Alpe Adria Radweg ist seit Frühjahr 2012 befahrbar und hat schon eine hohe Bekanntheit erfahren.

Ein grenzüberschreitendes Interreg-Projekt ermöglichte diese faszinierende Alpenüberquerung bis an das Adriatische Meer. Zu diesem Zweck wurden bestehende Wege miteinander verbunden und neue Abschnitte, wie etwa bei Werfen im Salzburger Land, im kärntnerischen Arnoldstein oder von Cervignano nach Grado, errichtet. Besonders beeindruckend sind der neue 130 Meter lange Klammstein-Radtunnel im Gasteinertal und die Viadukte der ehemaligen Pontebbana-Bahnstrecke entlang des Flusses Fella. Die gut ausgebaute Radroute ermöglicht nun unter Einbindung des acht Kilometer langen Eisenbahn-Tauerntunnels die Überquerung der Alpen ohne große Steigungsstrecken.

In einer Woche mit dem Rad von Salzburg nach Grado – oder umgekehrt. Die Route führt von der Mozartstadt Salzburg (425 m) durch das Salzachtal und das Gasteinertal bis nach Böckstein. Von hier geht es in einer elfminütigen Zugfahrt nach Mallnitz (1.191 m) und erneut mit dem Rad quer durch Kärnten nach Spittal an der Drau, Villach und Arnoldstein an die österreichisch-italienische Grenze. Auf italienischem Boden führt die Route – teilweise auf aufgelassenen Bahnstrecken – über Tarvis, Gemona, Udine und Aquileia bis nach Grado an das Adriatische Meer. Zu den Wegbegleitern zählen idyllische Orte, eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten und imposante Naturlandschaften. Details zur Route und Befahrbarkeit unter www.alpe-adria-radweg.com.


Informationen:

SalzburgerLand Tourismus, www.salzburgerland.com, +43(0)662 668844

Kärnten Werbung, www.kaernten.at, +43(0)463 3000

Tourismus-Information Friaul-Julisch-Venetien, www.turismofvg.it, +39(0)431 387130

 

 

VIA CLAUDIA AUGUSTA - Leichtester Alpenübergang für Radler

Drei Länder, zwei Räder und über 700 Kilometer

Die Via Claudia Augusta – für touristische Radfahrer wohl die Krönung, die Königstour in Europa. Schließlich führt diese Strecke nicht nur über 700 Kilometer, sondern auch durch drei Länder – Deutschland, Österreich und Italien – und über die Alpen: Fernpass und Reschenpass liegen auf der Strecke der ambitionierten Radler. Und es gibt einen wichtigen geschichtlichen Hintergrund: Kaiser Claudius ließ die Via Claudia Augusta zur ersten richtigen Straße über die Alpen ausbauen. Sie verband den Adriahafen Altinum mit der Donau. Entlang dieser reizvollen Radroute wird der Kultur- und Handelsweg des Römischen Reiches wieder lebendig.

Die Radler erwartet eine Mischung aus unterschiedlichsten Landschaften: vom hügeligen Allgäu über die schroffen Alpen Tirols und Südtirols bis hin zum maritimen Venetien. Dazu viele rege Städtchen, beschauliche Dörfer, sowie hunderte Zeugnisse wechselvoller Geschichte und epochaler Kulturen. Danach locken Köstlichkeiten aus Küche und Keller. Starten sollte man die Tour im malerischen Donauwörth. Weiter geht es auf vorerst entspannenden Wegen nach Augsburg. Das romantische König Ludwig Schloss Neuschwanstein darf natürlich auch nicht fehlen! In den Bergen wartet zunächst am Tor zu Tirol, in Reutte, die Europäische Burgenwelt Ehrenberg und der malerische Fernpass (1.215m). Übrigens: Über Fern- und Reschenpass wird auch „Huckepack“-Radshuttle geboten

In den wildromantischen Tallandschaften folgen das Haus der Fasnacht in Imst, die Tiroler Wasserwelt in Zams und das Archäologische Museum Fließ. Schließlich geht es hinauf über Finstermünz auf den Reschenpass (1.450 m). Über diese Jahrhunderte alte Passstraße führt der Weg weiter nach Südtirol. Vorbei am idyllischen Reschensee und an der Südseite der Alpen hinunter nach Meran und Bozen. Von der historischen Stadt Trento fährt man schließlich entweder zum ehemaligen römischen Hafen in Altino bei Venedig (abwechslungsreicher, mit einigen Anhöhen) oder Ostiglia am Po. Zumindest in den Sommermonaten wird übrigens ein Rückholbus sowohl von Ostiglia, wie auch von Altino geboten.

TIPP: 170 Betriebe haben sich unter dem Motto „2000 Jahre Gastlichkeit“ speziell auf Via Claudia Reisende eingestellt. Einige Betriebe bieten als besonderes Erlebnis sogar wieder Gerichte an, wie sie wahrscheinlich in der Römerzeit auf dem Speiseplan standen.


Informationen:

ARGE Gastlichkeit der Urlaubsregionen an der Via Claudia Augusta, www.viaclaudia.org, office@viaclaudia.at, +43(0)664 2763555